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 Kapitel 1 - A new beginning

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Panja Buntschatten

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   So Jul 15, 2012 9:47 am

Voller Ungeduld wartete Panja darauf das der weiße Rüde ihr endlich sagen würde wo sie Vuk finden würde. Doch die Worte die dann aus dem Maul des Rüdens kamen waren nicht die Die Panja hören wollte. Nein ganz und gar nicht. Sie rissen an Panjas Herz und zogen sie mit sich in die Dunkelheit hinein. Er wusste nicht wo Vuk war, hatte sie ihn falsch verstanden? Er hatte aber doch gesagt... Panja schüttelte ihren Kopf,
Erst jetzt begriff sie die Worte des Rüdens. Er gab ihr keine Hoffnung. Vuk soll sie verlassen haben. Nein alles aber nicht das konnte die Wölfin glauben. Vuk würde es niemals tun.

Und wenn doch?

Nein niemals Vuk ihm musste etwas passiert sein warum sollte er sie verlassen haben? Sie lief dem Rüden hinterher.

Nein nicht mein Vuk, er hat keine Andere und wenn ihm nichts passiert sein sollte dann wird er zurück zu mir kommen. Er hat mir geschworen immer an meiner Seite zu sein.

Sie bellte ihn förmlich an.Am liebsten hätte sie ihn gebissen wie konnte er so eine Lüge von Vuk erzählen?
Dieser weiße Wolf hatte doch keine Ahnung er kannte Vuk doch gar nicht. Vuk war ein treuer Gefährte, der ihr ewige Liebe geschworen hatte. Er war Ihr Stern ihre Sonne und ihr Halt. Vuk war immer für sie da, nur jetzt eben nicht und das musste einen Grund haben.
Ihr Bauch fing an zu rumoren und zu grummeln. Aufregung das wusste Panja mittlerweile mochte ihr Bauch in letzter Zeit überhaupt nicht immer wenn sie sich ärgerte, fing dieses an zu schmerzen. Sie versuchte sich zu beruhigen. Die Wölfe durften nicht merken das sie krank war. Aber er war schwer nach der Lüge des Weißen sich wieder zu beruhigen.


[ Wald | Mit Yuna , Nikita, Ethan | ärgert sich über die Lüge ]



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Akay

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   So Jul 15, 2012 10:27 am

Der finstere Blick der Wölfin wich und ein Lächeln zauberte sich auf ihre Lefzen. Akays Herz ging auf. So war es doch gleich viel besser. Ja, hier musste er richtig sein. Sie lächelte, obwohl sie gerade noch erzürnt gewesen war. Das war ein gutes Zeichen.

Eher sich der Rüde vesahe, lag er auch schon auf dem Boden. Total überrumpelt wurde er! Aber er wusste genau warum das geschah. Und so lies er sich von der Fähe unterwerfen.
Immer noch wedelte seine Rute hin und her. Der Rest seinen Körpers jedoch blieb bewegunglos und sein Blick glitt zu Boden. Seine Gedanken jedoch waren schon in der Zukunft. Er stellte sich vor wie er die Rudelmitglieder kennenlernte. Ob sie wohl alle gut drauf waren? Ob jemand dabei war mit dem er rumtollen konnte? Ob sie ihn mögen würden? Oh man, er konnte es kaum abwarten!

Innerlich hoffte er, dass Namid sich umentschied und doch blieb. Gesellschaft würde dem einsamen Rüden sicherlich gut tun. Um die kleine Welpin machte sich Akay keine Gedanken. Die Wölfin die sie empfangen hatte schien sehr nett zu sein. Schließlich hatte sie eben schon gelächte und ist bereit ihn aufzunehmen! Dann würde die kleine Schwarze erst recht freundlich empfangen werden. Niemand konnte böse zu Welpen sein.

[Karibuwiese | Namid, Finearfin, Theana | lässt sich unterwerfen | immernoch voller Freude ]


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Thenan
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Mo Jul 16, 2012 3:36 am

Thenan saß noch immer etwas benommen auf dem Boden. Die Vision aber auch die Tatsache, dass sein Bruder im Eisrudel war hatten ihm ganz schön zugesetzt. Aus dem Augenwinkel sah er, wie Theana auf ein paar Wölfe zu lief. Anscheinend Fremde. Er war froh, dass sie es machte, so hatte Thenan noch ein wenig Ruhe. Auf einmal drang jedoch ein Heulen aus dem Wald. Nikitas Heulen.

Thenan hob den Kopf und schaute einen Moment zu seiner Gefährtin. Aber er überlegte nur einen winzigen Augenblick. Dann erhob er sich langsam und machte sich auf wackeligen Beinen auf den Weg in den Wald.
Bald hatte er Nikitas Fährte aufgenommen und folgte ihr. Auch Ethans und Yunas Fährte nahm er deutlich wahr. Bald schon wurde die Spur deutlicher und ein neuer Geruch mischte sich darunter.
Er hob den Kopf und schaute nach vorne. Etwas weiter hinten im Wald, konnte er die Umrisse von vier Gestallten wahr nehmen. Er beschleunigte seine Schritte und kam bald bei den vier Wölfen an.

Er stellte sich ihnen in den Weg, damit diese Anhielten. Als er die Fremde bei Nikita, Yuna und Ethan sah, knurrte er. Dann wandte er sich an Nikita und meinte mit fester Stimme:

“Nikita, es war richtig von dir, nach mir zu rufen.“

Er wusste, dass die Fähe davon gelaufen war, deswegen wollte er ihr zeigen, dass sie etwas richtig gemacht hatte. Denn er wollte sie als Rudelmitglied nicht verlieren.
Dann wandte er sich an die Fremde.

“Ich bin Thenan, Alpha des Feuerrudels. Du siehst wahrscheinlich, dass unser Rudel sehr stark ist. Also wage es nicht, uns anzugreifen. Verschwinde von diesem Revier, oder schließe dich uns an. Entscheide dich. Aber entscheide dich schnell. Sonst kann ich für nichts garantieren."

Würde sie zu lange zögern würde er das Rudel auf sie hetzen. Und wenn sie sie nicht töteten, so würden sie sie wenigstens verjagen. Er mochte unsicher sein, aber wenn es um sein Rudel ging, ließ er nicht mit sich Spaßen.

(GROßES TAL / NIKITA, ETHAN, YUNA, PANJA / macht sich auf den Weg in den Wald / sieht Nikita, Yuna, Ethan und Panja / geht auf sie zu / redet mit Nikita / redet mit Panja)


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Ethan

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Mo Jul 16, 2012 4:06 am

Ja, das sagten immer alle. Ihr Gefährte war eine Ausnahme. Ihr Gefährte würde soetwas nie tun. So dachte er auch einst; bis ihm die Augen geöffnet wurden. Es war traurig anzusehen wie verzweifelt die Wölfin war, aber irgendwie verägerte Ethan diese Naivität und das Blind sein.
Sie fuhr ihn an. Sie war wirklich sehr aufgebracht und er musste aufpassen dass sie ihm nicht an den Hals ging. Schließlich konnte er sie überhaupt nicht einschätzen. Er blieb stehen und wndte sich voll und ganz der Fähe zu. Er schloss für einen kurzen Moment die Augen und dann began er zu sprechen:

" Hör zu Fähe. Mach deine Augen auf. Wenn ihm was passiert ist, dann hättest du ihn doch finden müssen und wenn er tot ist seinen Leiche. Niemand hätte sofort alle Überreste beseitigen können und so wie du dich aufführst, bin ich sicher das du die ganze Umgebung abgesucht hast. " Er seufzte kurze bevor er weitersprach. " So schwer es ist, aber du hättest ihn finden müssen. Ich glaube kaum das ihn jemand entführt hat ohne das du es mitbekommen hättest.... Und wenn du dir doch so sicher bist, dass er zu dir zurückkehrt... was machst du dann hier? Wie soll er dich hier finden? Er wird wohl kaum in einem fremden Rudel nach dir suchen."

Nachdem er geendet hatte blieb er weiterhin stehen und sah die Fähe an. Sie schien Schmerzen zu haben. Zumindest zeigte es ihr Körper deutlich an. Aber Ethan dachte nicht weiter darüber nach und kurz darauf bemerkte er einen schwarzen Schatten der sich auf die Gruppe zu bewegte. Es war Thenan. Er kam wahrscheinlich wegen Nikitas Ruf. Als er bei den Wölfen ankam, lobte er Nikita. Er schien wohl auch mitbekommen zu haben, dass die Fähe im Moment sehr unsicher war und zuspruch gut gebrauchen konnte.
Dann wandte er sich zu Panja und machte ihr deutlich klar, dass sie nur zwei Optionen hatte. Zu verschwinden oder sich anzuschließen. Entweder die nicht gerade hoffnungsvolle Suche nach ihrem Gefährten weiter zu führen oder ein neuen Abschnitt ihres Lebens zubeginnen und Vuk loszulassen. Eine schwierige Wahl und sie hatte nicht lange Zeit um sich zu entscheiden. Ethan war gespannt wie die Fähe nun wohl handeln würde.

[ Wald | Nikita, Yuna, Panja, Thenan | versucht Panja die Augen zuöffnen | ist auf Panjas Entscheidung gespannt ]




(original by Giselle Gonzáles)
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Mo Jul 16, 2012 6:24 am

Er hielt sich etwas zurück und beobachtete das geschehen und Verhalten der Fähe. Er rollte mit den Augen, es war do sofort zu sehen das sich Akay ihr Unterwarf und ihr wie ein kleiner Welpe Gehorchen würde. Immerhin schien der Rüde nicht das Geringste anzeichne von Dominats zu besitzen aber nun gut wenn die Fähe meinte dem Allen noch einen drauf zu setzen nur zu. Ein verächtliches Schnauben war zu hören, und ja es galt der schneeweißen. Erst nun mischte Sich auch Namid ins Geschehen ein.

Ich bin Namid, und wollte mich nur höfflicher weiße vorstellen, ich werde eine Zeitlang hier herumstreiten und hielt es deswegen für angebracht mich einmal vorzustellen. Keine Angst ich werde euch keinen großen Ärger machen, solange ihr mir nicht in die Quere kommt oder mich angreift"

Seine Haltung war wie zuvor stolz und abweisend, weder freundlich noch aggressiv. Er blickte zu der kleinen Schwarzen Fähe und blickte wieder zu der Weißen

" Ich bin aufgrund des Heulens hergekommen und hab dabei die beiden Dort aufgegriffen. Also habe ich auch nicht vor mir hier ein Rudel aufzubauen"

Seine Stimme war immer noch distanziert und eisig. er hielt nicht viel von der Fähe, besonders da er vermutete das die Fähe nicht sonderlich gut auf Ihn zu sprechen sein würde, wäre nicht das Erste Mal.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Mo Jul 16, 2012 8:06 am

Als Akay keinen Zucker tat, ließ Theana ihn los und leckte ihm zur Begrüßung über die Schnauze. "Willkommen im Feuerrudel, Akay!" Jetzt wandte sie sich Namid zu, der sich gerade vorgestellt hatte. Als sie den kalten, abweisenden Rüden musterte, stellten sich ihr innerlich alle Nackenhaare auf. Ohje, diese Typen kannte sie. Als Thea seine Wote hörte, zuckte sie ungläubig mit den Ohren. Wie stellte der Rüde sich das denn bitte vor? Wieder knurrte sie. "Das Feuerrudel duldet keine Einzelgänger auf dem Revier. Entweder du schließt sich dem Rudel an, oder verschwindest sofort aus unserem Revier!" Ihre Worte klangen fest, volle Sicherheit und Selbstvertrauen. Die Worte einer Alpha.

[KARIBUWIESE | NAMID & AKAY & FINEARFIN || nimmt Akay auf | spricht zu Namid]


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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Mo Jul 16, 2012 8:32 am

Der Rüde rollte mit den Augen, er würde eh das machen was er wollte egal was die Fähe dazu sagte und dieses ließ er sie nun wissen.
"Glaub mir ich schließe mich keinem Rudel an, das gibt nur ärger weil ich keinen Bock habe mich hechelnd und unergiebig auch nur irgend einem Anderen Wolf zu unterwerfen, und ihr werdet mich eh kaum bemerken, außer ihr sucht nach mir. Ansonsten halte ich nicht sonderlich viel von Rudel. Ach und was euer Revier angeht so ist es mir schnuppe ob ich es durchlaufe oder nicht. ich bleibe dort wo es mir gefällt und wenn es dir nicht passt so las es doch auf einen Kampf ankommen, aber bedenke bitte vorher das du für die anderen Wölfe verantwortlich bist wenn wenn du anfängst werde Ich es beenden und ich vermute das du dann einige Zeit zum genesen brauchst, Zeit in der deinem Rudel etwas schrecklicheres Zustoßen könnte und du kannst ihnen nicht helfen. Gib jedoch nicht mir die Schuld an einem Kampf, ich bin nicht groß interessiert daran mit einer Wölfin zu kämpfen"

Wie zur Unterstützung stellte sich der Rüde nun auf, streckte stolz seine Brust heraus und Hob den Kopf und die Rute um sich größer wirken zu lassen. Auch wenn all seine Muskeln angespannt waren, so demonstrierte er keine offensichtliche Feindschaft oder Kampfeslust, Er wollte der Weißen nur zeigen das er Zum Kampf bereit war und auch nicht davor zurück schrecken würde.

(Bei karibuwiese/ bei Finearfin Akay und Theana / Sagt seine Meinung/ bereitet sich auf einen eventuellen Kampf vor)
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Akay

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Di Jul 17, 2012 3:35 am

Das Unterwerfen dauerte nicht lange. Er möchte das ganz und gar nicht aber als es vorbei war und der willkommenheißende Schlecke folgte war alles wieder vergessen und Akay einfach nur glücklich. Jetzt war er tatsächlich zuhause. Die Leitwölfin machte einen guten Eindrcuk auf Akay, sie schien sehr nett zusein. Die übrigen Rudelmitglieder konnten also gar nicht übel sein!
Und doch wurde seine Stimmung schnell gedrückt. Zwischen Namid und der weißen Wölfin herrschte eine deutliche Spannung. Namid war immer noch nicht bereit sich dem Rudel anzuschließen, wollte jedoch trotzdem in dem Gebiet verweilen. Seltsame Vorstellung und Akay glaubt kein Rudel würde soetwas dulden. Er hörte den Beiden aufmerksam zu und seine Rute wedelte immer langsamer bis sie schließlich zum Stillstand kam.
Er war jetzt Teil dieses Rudels. Er musste sich wohl oder übel gegen Namid stellen falls er wirklich ärger machen sollte.

" Namid, ich bin dir sehr dankbar, dass du mich hierhin begleitet hast," er stoppte, sah kurz zum Boden und dann wieder zu Namid, bevor er weitersprach:" Aber ich bin jetzt ein Teil dieses Rudels und falls du wirklich einen Kampf anfangen wirst, dann werde ich nicht nur tatenlos zuschauen. "
Seine Stimme klang traurig, aber bestimmt. Alles Welpenhafte fiel plötzlich von dem Rüden ab. Seine Augen spiegelten Trauer wieder, aber seine Körperhaltung war gespannt und strahlte eine starke Präsens aus. Dort stand nun nicht mehr der aufgedrehte, verspielte Jungwolf, dor stand nun ein stattlicher Rüde, der alles andere als ein leichter Gegner war.
Es tat ihm zwar im Herzen weh und er wollte absolut nicht das es soweit kommen würde. Aber er würde um jeden Preis der Leitwölfin zu hilfe eilen und auch sonst jedes Rudelmitglied beschützen.
Vielelicht konnte man Namid ja doch noch überreden: "Namid, wieso schließt du dich uns nicht einfach an? Ich bin sicher dass du hier jemanden findest mit dem du gut auskommen wirst, auch wenn ich weiß, dass ich es nicht sein werde. Vielelicht findest du sogar eine Fähe, die dir gefällt und wenn du es hier nicht aushälst, dann kannst du immernoch gehen. Aber du musst verstehen, dass ein Fremder in einem Revier nicht geduldet werden kann...."

Akay hoffte so sehr, dass Namid keine Dummheiten machen würde. Er war sicherlich ein starker Wolf, aber die Weiße schien auch kräftig zu sein und Akay wäre wahrscheinlich auch ein würdiger Gegner. Mit den Beiden würde er es nicht aufnehmen können ohne selber dabei schwer verletzt zu werden.

[ Karibuwiese | Finearfin, Namid, Theana | versucht Namid zu überreden | will keinen Kampf ]


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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Di Jul 17, 2012 6:18 am

Als erst Theana und dann auch noch Thenan verschwanden, wusste Fia zuerst nicht was sie tun sollte. Stell dich nicht so an!, schallte sie sich dann in Gedanken und stand auf. Immerhin gehörst du jetzt zum Rudel dazu.

Sie sah kurz über das Feld, musste aber feststellen, dass Thenan bereits im Wald verschwunden war. Deswegen lief sie in schnellem Tempo zu Theana. Fia wusste zwar nicht ob sie Hilfe brauchen würde, aber sicher war sicher. Auch wenn sie nicht daran zweifelte, dass Theana locker alleine mit den Fremden zurecht kam. Immerhin hatte Fia schon eine Kostprobe ihres Könnens abbekommen.
Als sie bei dem kleinen Grüppchen angekommen war neigte sie gegenüber Theana kurz, aber respektvoll den Kopf, danach stellte sie sich schräg hinter den Alpha, bereit jeder Zeit einzugreifen falls es nötig war.
Gerade als sie angekommen war, hatte Theana den Fremden mit einer eleganten Bewegung, wie zuvor bei ihr selbst, zu Boden geschmissen. Der braune Wolf schien keine Abwehrreaktion zu zeigen, was Fia enorm erleichterte. Und dem Neuen gleich einige Sympathiepunkte einspielte.
Ich bin gar nicht an all den Trubel gewohnt, den ein Rudelleben so mit sich bringt., stellte Fia überrascht fest, während sie die Fremden unter die Lupe nahm. Gerade als ihr Blick zu dem älteren der beiden Rüden schweifte, begann dieser zu sprechen.
Aufmerksam folgte sie seinen Worten und spitzte sofort alamiert die Ohren. Mit wachsamen Augen beobachtete Fia nun, wie es weitergehen würde und wie Theana handeln würde. Doch bevor die Alpha zu sprechen begann, mischte sich das neue Rudelmitglied ein. Interessiert verfolgte sie seine Rede, wenn sie es auch etwas fragwürdig fand, dass er nicht wartete, wie Theana darauf reagiren würde. Immerhin war nicht er der Alpha.

(Karibuwiese | Theana, Namid, Akay, Finearfin | überlegt wem sie folgen soll | geht zu Theana | beobachtet das Geschenen | ist wachsam | hört zu | wartet und wundert sich etwas )
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Fr Jul 20, 2012 3:22 am

W ulf drehte ein Ohr, dann erst sah er auf und schaute Fia hinterher, die nun auch zu dem kleinen Grüppchen am Waldrand ging. Sie ließen ihn hier einfach liegen. Besonders, dass Fia ihn keines Blickes gewürdigt hatte, stimmte den alten Rüden grimmig. Die junge Fähe schien keine Erziehung genossen zu haben. Bei den Alphas stellte man sich vor, aber alles was darunter lag, war unwichtig.
Wulfnoth schob den zynischen Gedanken beiseite. Das war nicht er. Das Mahl schien ihm nicht bekommen zu sein. Er schüttelte den Kopf und erhob sich. Die kurze Ruhephase hatte seinem Körper gut getan. Er fühlte sich etwas steif in den Gliedern, sonst aber wieder vital wie eh und je. Für einen Augenblick stand er nur da, sah zu der Gruppe am Waldrand und lauschte den Worten des Fremden. Ein Grollen formte sich in Wulfnoths Brust als dieser forderte, freien Zugang zum Revier zu bekommen. Was fiel diesem eingebildeten Fremdling ein? Ein fremder Wolf auf dem Revier bedeutete weniger Beute. Weniger Beute bedeutete Hungern für das Rudel. Er atmete tief aus und setzte sich dann langsam in Bewegung. Er ging seelenruhig zu dem Grüppchen und stellte sich dann neben FIa und Theana. Er warf kurz einen Blick zu dem jungen Rüden, den Theana unterworfen hatte. Er sah jung, stark und mutig aus. Verstärkung für das Rudel. eigentlich genau das, was das Feuerrudel brauchte. Trotzdem würde es schwer für den Jüngling werden, sich einen Rang im Rudel zu erkämpfen. Als sich ihre Blicke für den bruchteil einer sekunde trafen, nickte der Alte dem Jüngeren höflich zu, und richtete seinen Blick dann wieder auf Namid. Der Rüde hatte sich mit diesem Namen vorgestellt. Das war bevor er diese dreisten Forderungen gestellt hatte.

W ulfnoth hütete sich, etwas zu sagen. Das hier war die Bühne der Alpha. Er und Fia waren im Grunde nur hier um die Stärke des Rudels zu demonstrieren. Ein urinstinkt dem jeder folgte. Und auch wenn Wulfnoth ein Altwolf war, so wusste er wenigstens auszusehen, als sei er stark. Solange er nicht laufen musste, konnte er noch genügend Eindruck schinden, um die Alpha zu schützen. eine der wenigen Waffen, die er noch inne hatte. Kein wunder dass seine Ohren aufgestellt und sein Nasenrücken noch immer gekräuselt war. Das fell in seinem Nacken stand steil ab. Doch weder waren seine Zähne zu sehen, noch sagte er einen Ton. Als er einen Blick auf das schwarze Fellbündel zu Namids Pfoten warf, wurde sein Blick jedoch sanfter. Eine Welpin. Nicht neu geboren. Aber auch noch nicht alt genug um alleine und noch dazu mit so einem Knilch wie Namid durch die Lande zu ziehen. Die Kleine wirkte erschöpft. Kurz warf Wulf einen Blick zu Theana. Sie würde ihm wahrscheinlich zustimmen, wenn er meinte, die Kleine sei im Rudel besser aufgehoben als bei diesem Einzelgänger. Als trat Wulf einen Schritt vor, zog den Welpen am Nackenfell ein Stück weg von Namid, nur damit sie aus seiner Reichweite war, und stubbste sdie Welpin von da an nur an, damit sie selber laufen konnte. Er nervte sie so lange mit seinem Stubbsen, bis sie sich in seine Richtung bewegte. Er ließ ihr ein Stück weit eine Wahl, was sie tat, zu wem sie ging, wachte nur über ihre Schritte, um sie aufzufangen falls sie stürzte oder einen Adler zu verscheuchen, wenn dieser Jagd auf sie machte. Und wenn dieser Adler Namid hieß. Die welpin noch immer im Augenwinkel warf Wulf einen unangenehmen Blick zu dem Fremden. Innerlich feuerte er seine Alpha an. Sie solle ihn zum Teufel jagen. Wo blieb Thenan mit den anderen? Sie waren die Unterstützung, die den Rüden das Fürchten lehren würde. Aber der Alte hütete sich, nach Ethan und den anderen zu heulen, solange Theana ihn nicht dazu anwies.

[geht zu Theana, Namid, Akay, Fia und finearfin // stubbst Finearfin in seine Richtung]
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Panja Buntschatten

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Sa Jul 21, 2012 3:21 am

Wir waren verschworen und wären füreinander gestorben,
haben uns vor dem Regen versteckt und uns immer Vertraut.
Wir haben versucht unser eigenes Leben aufzubauen.
Nichts war zu spät, aber vielleicht vieles zu früh.
Wir waren zusammen bei alle Gezeiten,
Haben wir uns verzettelt? Uns verzweifelt geliebt?
Habe ich die Wahrheit so gut es ging verlogen.
War unsere Liebe kein Stück vom Himmel?
Vuk, Du hast jeden Ort mit Sonne geflutet,
hast jeden Verdruss ins Gegenteil verkehrt.
Nordisch nobel – deine sanftmütige Güte,
dein unbändiger Stolz ….
Das Leben ist nicht fair.


Tränen sammelten sich in Panjas Augen. Sie wollte dies nicht hören was der Rüde sagte, am liebsten hätte sie ihn gebissen für diese Worte, doch, die junge Wölfen hatte auch schon darüber nach gedacht, das Vuk feige weggelaufen war. Aber sie wollte es einfach nicht glauben, warum sollte er, alles war schön. Die Sonne schien heller, die Sterne leuchteten nur für sie, jede Nacht und jetzt war hier ein fremder Wolf, der, obwohl er Vuk nicht so gut kannte wie Panja das selbe dachte, wie sie in den letzten Nächten. Und das war das schlimmste. Sie hatte in schlaflosen Nächten darüber nachgedacht aber sie wollte dem einfach nicht glauben.
Auch jetzt war immer noch ein Stimme in ihr die sagte: NEIN ER LÜGT. Doch diese Stimme war mittlerweile so leise das Panja sie kaum noch hörte. Panja legte die Ohren an und höre die letzten Worte des Weissen:

**Und wenn du dir doch so sicher bist, dass er zu dir zurückkehrt... was machst du dann hier? Wie soll er dich hier finden? Er wird wohl kaum in einem fremden Rudel nach dir suchen."***

Auch da hatte er recht.
Panja wusste nun nicht was sie tun sollte. Sie ließ den Kopf hängen schaute starr auf den Boden.

Vuk mein Stern, meine Zukunft, warum hast du mich verlassen?

Dieser Satz schwirrte unentwegt ihn ihrem Kopf herum. Als plötzlich eine fremde Stimme zu ihr sprach, sich als Alpha des hier lebenden Rudels vorstellte. Er stellte sie vor die Wahl, sich ihnen anzuschließen oder das Revier zu verlassen. Panja hob nur kurz den Kopf dann schaute sie wieder zum Boden. In diesem Moment würde sie lieber sterben. Sie hatte das Gefühl als wenn ihr Herz zerbrochen war. Was sollte sie dann noch weiter Leben ohne ihren Vuk. Thenan hätte sie auch töten können, sie würde sich nicht wehren. Vielleicht was dies das Gefühl in Ihr. Das Gefühl vom Gebrochenen Herzen. Was sollte sie nun tun? Als wenn ihr Körper darauf gewartet hätte schickte diese einen starken Schmerz und holte Panja aus den Gedanken zurück. Sie biss die Zähne zusammen um nicht zu schreien. Alles drehte sich und sie schaute starr auf ein Blatt was auf den Boden lag, auf Dieses konzentrierte sie sich und schloss kurz die Augen bis der Schmerz wieder nachgelassen hatte. Sie versuchte ruhig zu atmen dann viel ihr wieder der Alpha ein, zu ihm schaute Panja mit gesenktem Blick. Doch sie wusste nicht was sie ihm antworten sollte. Im Grunde war ihr alles egal, aber das konnte sie ihm nicht sagen. Wenn die Wölfe merkten das sie eine Kranke Wölfin vor sich hatten vielleicht würden sie dann nicht so hart mit ihrem Urteil sein und sie schnell töten. Der Schmerz war unerträglich, sie hatte am Anfang gedacht es wäre das Kaninchen gewesen was sie gefunden hatte Dies war schon ein paar Tage tot gewesen. Doch es lag jetzt schon ein paar Monde zurück. War es die Sorge um Vuk? Doch der Schmerz wurde immer schlimmer. Panja hatte nun seit 3 Tagen kaum etwas gefressen und seit dem war der Schmerz schlimmer geworden. Aber Hunger fühlte sich anders an.

Ich bin Panja Buntschatten, mein Geburtsrudel lebt weit weg von hier. Ich habe es zusammen mit der Liebe meines Lebens verlassen. Wir wollten unser eigenes Rudel gründen. Doch er ist nicht mehr an meiner Seite und ich weiss nicht wo er ist. Tage habe ich ihn gesucht ohne eine Spur von ihm. Richte du über mich, ich füge mich meinen Schicksal. Mein Leben hat keinen Sinn mehr für mich.

Sie hielt den Blick gesenkt, schüttelte leicht den Kopf. Nein so hatte sie sich Ihr Leben nicht vorgestellt.

Vuk bitte bitte komm wieder, Hilf mir....

[Im Wald/ bei Nikita, Yuna, Ethan und Thenan/ hört Ethan zu/ glaubt ihm, aber nicht ganz/ weiss nicht weiter/ redet zu Thenan]



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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Mi Jul 25, 2012 1:01 am

So langsam aber sicher ging es mit Theanas Geduld zu Ende. Und zu ihrer Selbstbeherrschung trugen Namids Worte garantiert nicht bei. Hier eine Weile herumstreichen? Wie stellte der Rüde sich das vor? Würde jeder Einzelgänger einfach auf ihrem Revier herumstreichen, würde das Feuerrudel über kurz oder lang verhungern. Und schon ein Einzelgänger erschwerte das Leben des Rudels erheblich. Theana registrierte Akay, Fia und Wulfnoth, die sich um sie herum postierten. Es gab ihr ein beruhigendes Gefühl, ihre Rudelmitglieder im Rücken zu wissen und die Alpha ließ ein dunkles Knurren hören. Sie fletschte die Zähne und stellte die Ohren auf. Von der sanftmütigen Fähe war kaum noch etwas zu sehen. Sie wartete, bis Wulfnoth die Welpin aus der Schusslinie gebracht hatte, dann begann sie zu sprechen. "Das kann ich nicht akzeptieren. Entweder du schließt dich dem Rudel an oder wir werden dich ein für alle mal auf dem Revier vertreiben. Solltest du zurückkommen, als Einzelgänger, werden wir dir dein Leben zur Hölle machen."

[KARIBUWIESE | NAMID & AKAY & WULFNOTH & FINEARFIN & FIA || bemerkt das Rudel | denkt nach | wartet, bis Finearfin weg ist | spricht zu Namid]


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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Mi Jul 25, 2012 6:03 am

Der Braune machte sich ebenfalls groß, doch schon in dem Moment als der andere Rüde gekommen war und das Schwarze Fellknäul zu sich Rüber holte, er empfand es als eine Frechheit das er glaubte, Namid wolle der kleinen einen sicheren Platz bei einem Rudel vorenthalten, und so gingen seine Ersten Worte an den Fremden

"Hey Fremder hältst du mich wirklich für einen so schlechten Wolf das ich einer Kleinen Wolfsdame den sicheren Schutz in einem Rudel verwehren würde? "

Er bleckte die Zähne als diese Worte mit einem Knurren zu dem Rüden getragen wurden.

" Ich weiß wie wichtig es für einen Welpen ist bei einem ordentlichen Rudel aufzuwachsen. Also Bilde dir Ja kein Urteil über mich"

Erneut waren diese Worte mit einem Knurren hervor getragen wurde, Nun wendete er sich an die Alpha Machte sich noch Größer um ihr zu zeigen das sie es gerne versuchen kann wenn sie sich traut, doch bei ihr wurden seine Worte nicht mit einem Knurren begleitet er Sprach sie sanft aber direkt aus.

" Ich schieße mich keinem Rudel mehr an es gibt keinen vernünftigen Grund dazu, Ich sehe das dein Rudel nicht groß ist und auch wenn du einige Kräftige Wölfe in deinem Rudel hast so biete ich dir meine Hilfe an, lass mich eine Zeit lang in deinem revier bleiben und sollte eurer Rudel Hilfe brauchen, so scheut nicht nach mir zu rufen. Dies wäre die gegen Leistung dafür dass ich mich einige Zeit hier ausruhen und stärken kann ehe ich meine Reise weiter führe. Und was die Stärk eures Rudels anbelangt so werde ich dem sicher nicht schaden, ich begnüge mich mit Hasen oder kleinerem wenn ich Glück habe hin und wieder auch einem Vogel. Solltet ihr mich beten euch bei einer Jagd zu helfen, aus welchen Gründen auch immer so werde ich der Erlegten Beute nicht zu nahe kommen, sie gehört ganz dem Rudel. Dies ist ein Vorschlag ihr müsst ihn nicht annehmen denn auch wenn ihr es nicht tut werde ich eine Weile hier verweilen. Und ich lasse mich nicht vertreiben"

Seine Letzen Worte waren eine Warnung welche nicht nur an den Alpha ging sondern auch um ihre Kleine Armee welche sich hinter ihr aufgebaut hatte. Erst nun wandte er sich an Akay. Hier klang er freundlich und dennoch distanziert

" Akay ich passe nicht in ein Rudel, Und ein Rudel passt nicht zu mir. Ich möchte diesem Rudel nicht schaden ich erbitte nur um eine Aufenthalts Genehmigung, wie du eben bemerkt hast. JA vielleicht würde es sogar eine Fähe geben,, doch es wäre ihr ungerecht wenn ich eines Tages weiter ziehe ich würde niemals einen Wolf dazu zwingen mir zu Folgen oder mir zu gehorchen. Doch diese Fähe würde dann eine Entscheidung treffen müssen Entweder sie geht mit mir oder sie bleibt beim Rudel und ich glaube nicht das dies eine Entscheidung ist die Fair ist oder?"

Er hatte seine Eigenen Regeln, nach denen er lebte, er hatte schon vor lange Zeit verlebt nach den Regeln eines Rudels zu leben, zu mindestens nach den Regeln eines Rudel bei dem es sich nicht immer nur ums Kämpfen handelte.

Nun wartete erneut auf die Reaktion der Wölfe, würde es nun tatsächlich zu einem Kampf kommen? Er wusste es nicht. Deswegen machte er sich bereit dazu, er beugte seine Beine ein wenig so dass er, falls er ausweichen musste, schnell beiseite springen konnte um danach in einen Angriff über zu gehen. Ja sollten sie ihn nun angreifen so würde er sich verteidigen, er würde nicht vor dem Kampf fliehen dies war nicht seine Art.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Mi Jul 25, 2012 8:26 pm

Finearfin hatte sich erschöpft hingesetzt und mit müden Augen die Auseinandersetzung zwischen Namid und der weißen Wölfin zugeschaut. Jetzt machte sich der lange Marsch bemerkbar. Ihre Beine waren schwer wie blei, genauso ihre Augenlieder. Als Akay dann zu der weißen Wölfin ging, fiepte sie leise, traute sich aber nicht an dem knurrenden Namid vorbei. Dann kam ein anderer Wolf und zog sie am Nackenfell weg, zu dem Rudel hin. Als er begann sie anzustubbsen, hob sie den Blick und schaute ihn an. Ein Rüde. Er schien schon sehr alt zu sein, aber hartnäckig war er. Finerfin knurrte und schnappte genervt nach ihm, mit ihren leuchtend weißen Welpenzähnchen. Dann rappelte sie sich auf und ging zu Akay, der einzige hier, den sich auch nur ansatzweise kannte. Die Welpin legte sich zwischen seine Voderpfoten und ließ den Kopf auf den Boden sinken, während sie immernoch die Situation beobachtete

[KARIBUWIESE | AKAY & WULFNOTH & NAMID & THEANA & FIA || ist müde | lässt ich von Wulfnoth wegziehen | geht zu Akay]


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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Mi Jul 25, 2012 8:49 pm

Aufmerksam lauschte Theana den Worten Namids und war mehr und mehr verwundert. Warum sollte ein Einzelgänger dies für ein anderes Rudel tun? Theana suchte nach den Vorteilen für Namid, fand aber keinen. Misstrauen legte sich auf ihr Gesicht und hob die Lefzen. Dann richtete sie ihren durchdringenden Blick ihrer bernsteinfarbenen Augen auf Namid. "Gut... Wir werden es versuchen. doch solltest du einmal deiner Pflicht nicht nachkommen.... Solltest du einmal unsere Beute stehlen..." Sie ließ den Satz unvollendet und warf ihm nur einen bedeutenden Blick zu. Sie stieß nocheinmal ein Heulen nach dem Rest des Rudels aus, verbarg ihre Unruhe dabei aber gekonnt. Dann wandte sie sich ab und trabte wieder zurück zum Rudelplatz. Das Rudel hatte ihre Worte gehört und wusste nun, woran es war.

[KARIBBUWIESE | WULFNOTH & NAMID & AKAY & FIA & FINEARFIN || geht auf Namids Vorschlag ein | geht zurück zum Rudeltreffplatz]


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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Mi Jul 25, 2012 9:36 pm

Das einzige, was Tamaska hörte, war das erschöpfte schnaufen der Eiswölfe um sie herum. Und ihr eigener, hektischer Atem. Die kalte Luft schnitt beinahe schon schmerzhaft in ihre Lungen, doch das war der graubraunen Fähe egal. Sie war nur froh über ihre Rast und ließ sich erschöpft zu Boden sinken. Alle anderen hatten sich schon längst eine Ecke gesucht, einsam und allein, wo sie sich zum schlafen hingelegt hatten. Seufzend legte sich Tamaska auf den eiskalten Boden. Bald würden sie ins Große Tal einziehen. Ein- vielleicht auch zwei Mal war sie dort gewesen, aber was ihr viel mehr zu schaffen machte, war die unmittelbare Nähe zu ihrer Heimat. Das Flusstal. Wieder entrang sich ein Seufzen ihrer Kehle. Konnte sie vielleicht irgendwann einmal einen Abstecher dorthin machen? Ein wenig Hoffnung keimte in ihr auf, aber die wurde sofort wieder von Angst erstickt. Wie würde es dort wohl aussehen?

Fast schon gewaltsam riss sie sich selbst aus ihren Gedanken und hob den Kopf. Sie schaute sich um. Die ruhigen Atemgeräusche des Rudels erfüllten die Luft, ansonsten herrschte nahezu vollkommene Stille. Am Ran des Platzes, nahe der Stelle, an der die Wölfin lag, konnte man einen Schemen erkennen. Morween. Anscheinend hatte er Wache und augenblicklich hatte Tamaska ein flaues Gefühl im Magen. der Alpha machte ihr nur zu gern einen Spaß mit ihr. Sie hatte keine Ahnung, warum er ausgerechnet sie auserwählt hatte., aber nun gut. Anfangs hatte sie noch versucht, sich zu wehren, davon zeugten die Narben, die ihren Körper überzogen. Aber gegen den starken Rüden hatte sie keine Chance gehabt. Trostlos senkte sie den Blick auf ihre Pfoten. Wenn Mingan doch nur hier wäre.... Mingan, der hätte schon gewusst, was zu tun war.

[WALD | EISRUDEL || kommt an | legt sich hin | erinnert sich | sieht Morween]


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Crystal

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Mi Jul 25, 2012 9:59 pm

Die anderen waren erschöpft, man merkte es. Inzwischen war es Routine: Das Rudel lief mit gesenktem Kopf die ganze Nacht, und wenn der Morgen graute, ruhte man den Tag über aus oder jagte. Es gab keine Unterhaltungen und keine Spiele zwischen Jungwölfen, nur Schweigen. Es war beinahe langweilig. Aber Crystal hatte gelernt, sich anzupassen. Hätte sie an ihrem üblichen Wesen festgehalten, hätte geplaudert und ihre Schönheit vor den Rüden präsentiert, wäre sie schnell aus dem Rudel geflogen. Während man wanderte, wurde Ruhe bewahrt. Damit konnte sie leben. Auch sie war schließlich müde, genau wie die anderen, aber sie zeigte es nicht, sie durfte es nicht zeigen. Welcher Rüde verliebt sich schon in eine Fähe, die keinen Tag durch laufen kann? Nein, Crystals Stolz verbot es ihr, die Zunge heraushängen zu lassen wie alle anderen und sich erschöpft auf den Boden fallen zu lassen. Sie warf einen schrägen Blick zu Morween. Der grau-weiße Alpha ließ sich ebenfalls keinerlei Müdigkeit anmerken, trug Kopf und Schwanz hoch und blickte mit unergründlichem Blick an ihr vorbei.

Das war es, was Crystal ärgerte. Er blickte an ihr vorbei. Sie hasste es, übergangen zu werden. Während der Rest des Rudels sich sichtlich erschöpft dort auf den Boden fallen ließ, wo sie standen, blieb sie auf den Pfoten. Morweens kühler Befehl interessierte sie nicht. Ihretwegen konnte er gerne die erste Wache übernehmen – aber das hieß nicht, dass sie deshalb schlafen würde. Sie war anders als die Anderen und das sollte er endlich bemerken. Leichtfüßig trabte sie weiter, schlängelte sich zwischen den Wölfen hindurch und grinste hier und da keck, wenn sie versehentlich auf den Schwanz oder auf das Ohr eines anderen trat. Eine Entschuldigung gab es nicht, sie drehte sich nur um und zwinkerte dem anderen über die Schulter zu. Unter anderen Umständen hätte das wohl Streit provoziert, aber die Anderen waren viel zu müde, um sich zu beschweren. Das nutzte Crystal schamlos aus. Als sie an Tamaska vorbeikam, hob sie Schwanz und Kopf aufreizend hoch und stieg direkt über sie hinweg, ein Zeichen von Respektlosigkeit. Crystal war nie besonders gut auf diese Wölfin zu sprechen gewesen. Nicht nur war sie willenlos und leer, wie es schien, sondern Morween bemerkte sie auch noch. Das war etwas, was Crystal bei ihm nicht erreicht hatte.

Zum wohl hundertsten Mal fragte Crystal sich, was Morween vorhatte. Das Rudel wusste es nicht. Kein Wort hatte er verloren darüber. Das einzige, was das Rudel wusste, war, dass er ihr Anführer war und sie tun mussten, was er sagte. Das ist nur gut für ihn. Wäre ich auch so anonym geblieben, ein Geheimnis für das Rudel, hätte ich jetzt viel mehr Aufmerksamkeit. Unwillkürlich drehte Crystal die Ohren in Morweens Richtung, sah ihn aber nicht an. Nie würde sie einen Rüden ansehen, denn das zeugte ja von Interesse.

[Beim Eisrudel | am Rand des Rudels | denkt]




TRUST IMPLICITY

...and you´re just a toy in my deathly game


Zuletzt von Crystal am Do Jul 26, 2012 4:14 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Do Jul 26, 2012 3:50 am

S eine Schnauze folgte sanft den Bewegungen der kleinen Welpin, bis diese zur Besinnung kam und eine abwehrende Haltung einnahm. Ihr tapsigen Schritte wirkten erschöpft. Die Rüden mussten einen langen Weg mit ihr zurück gelegt haben. Die Schläge trafen das weiche Lefzenfell des alten Rüden. Der jedoch wich nicht zurück. Sein ernster Blick lag noch immer auf der Welpin. Es lag keine Besorgnis und auch kein Mitleid in ihm. Trotzdem folgte er ihr mit den Augen als die Welpin zu dem neuen Rüden hinüber lief. Dort schien sie sich zu entspannen. In seiner Gegenwart fühlte sie sich sicher. Das war gut so. Dann fand sie wenigstens Anschluss. ein Rudel beherbergt viele neue Gerüche und Tiere, an die man sich gewöhnen muss. Kontakte, die nicht so einfach zu knüpfen sind. Einen Augenblick lang lag Wulfs Blick noch immer auf der schwarzen Welpin. Ihr Fell war so dunkel wie die Asche des Waldes wenn der Blitz die rote Hölle darin wüten gelassen hatte. Die Worte des Rüden namens Namid schienen also erst gar nicht bei dem Altwolf anzukommen. Und dieser genoss die daraufhin eintretende Stille. Mit einem letzten Blick versicherte er sich, dass es der Kleinen wirklich gut ging, dann erst richtete er sich wieder auf und sah dem Fremden ungerührt in die Augen. Sein Blick war klar und unausdrücklich. Er ließ sich weder provozieren noch einschüchtern. Dafür war er zu alt, zu erfahren. Namid hatte bei seiner Handlung nicht die Gesten sprechen lassen, sondern waltete mit Worten. Und das nicht zu knapp. Er hatte sich verteidigt als habe Wulfnoth ihm vorgeworfen, nicht auf die Kleine Acht zu geben. Dabei war er nur um das Wohl der Kleinen besorgt gewesen und hatte dafür gesorgt, dass Theana die Kleine nicht vergaß. Und das wusste Namid. Das wusste er ganz genau. Dieser Rüde war nicht dumm. Er hatte seine eigenen Vorsätze und war stark genug alleine zu leben. Trotzdem hatte er die Waffen ausgefahren und dem alten Rüden eine Barriere, einen Wall vor den Kopf geworfen. Einen wall um sich zu schützen. Namid verteidigte das was er tat und seine Rechte. Das war richtig so. Aber niemand hatte ihn angegriffen. Warum reagierte er also gleich so heftig? Wulfnoth war der Schluss dieses Gedanken längst klar. Im Grunde war Namid unsicher. Er war unsicher und konnte, wollte das nicht zugeben. Also schützte er sich, versuchte eine Unsicherheit zu überspielen, derer er sich wahrscheinlich nicht einmal selbst bewusst war.

A lso eindeutig unnötig für Wulfnoth seine Kräfte für einen Disput mit dem Rüden zu vergeuden. Der Fremde tat ihm viel eher Leid. Er selbst fühlte sich wohl in einem Rudel und er wollte nicht an Namids Stelle stehen. Der Rüde sehnte sich wahrscheinlich sogar nach dem geregelten Leben im Rudel. Er wusste es nur nicht. Irgendetwas schien ihm den Gedanken vorzugaukeln, Wölfe die im Rudel lebten seien schwach, willenlos und lediglich Untergebene ihrer Alphas. Namid wollte frei sein. Wahrscheinlich war er in einem Rudel aufgewachsen, das ihn unterdrückt, seine Stärke nicht anerkannt hatte. Der Rüde, der hier vor dem Rudel stand war von Geburt an ein ranghohes Tier. Aber dies schien niemand gesehen zu haben. Stattdessen hatten sie ihn verdorben. Ihn unwissentlich unempfänglich für das gemacht was er wirklich war.

W ährend Wulfnoth darüber nachdachte war sein Blick immer noch auf Namids gerichtet. Er hatte den Blick nicht gesenkt. Jetzt jedoch sah er überrascht zu Theana. Sie hatte diesem seltsamen Vorschlag Namids zugestimmt. Sie hatte tatsächlich Ja gesagt. Ja zu einem Vorschlag, den wohl noch kein Wolf vor Namid gemacht hatte. Für einen Augenblick herrschte ein chaos in Wulfnoth. Der alte Krieger, bedacht auf die Erhaltung seiner Ehre, kehrte für einen Augenblick in ihn zurück. Als ob das Rudel das nötig hätte! Als ob wir zu schwach wären um uns selbst zu verteidigen. Dass Namid überhaupt dachte, das hier sei das ganze Rudel. Vielleicht hatte Wulfnoth ihn doch für intelligenter gehalten als er es war? Nein. Da war er sich sicher. Der Rüde beging stattdessen Flüchtigkeitsfehler. Er wähnte sich in Sicherheit. Er glaubte mit diesem kleinen Häufchen leicht fertig zu werden und verspottete Theana mit seinen Worten sogar. Und sie ließ sich erniedrigen. Sie ließ den Rüden in seinem Glauben, stärker zu sein als sie alle zusammen. Wulfnoth rüttelte sich innerlich wach. Auch Theana war nicht dumm. Und sein nächster Gedanke würde ihr Verhalten erklären. Sie ließ ihn absichtlich in seinem Glauben. Dadurch schützte sie ihr Rudel. Die Wölfe vergeudeten sonst unnötig Energie für einen Konflikt, der sie wahrscheinlich mehr entkräftete als ihnen weiterhalf. Theana sah Namid als ungefährlicher an wenn er in diesem Vertrag mit ihnen stand. Denn natürlich war er eine Gefahr. Zwar eine Gefahr, mit der das Rudel fertig wurde, aber er war eine Gefahr. Außerdem hatte sie noch immer die Option, ihn zu töten, wenn er den Vertrag brach. Ein kluger Schachzug. Und auf Namid würde er genauso wirken, wie er im ersten Moment auf wulfnoth gewirkt hatte. Ein Lächeln glitt über sein Gesicht und war genau so schnell wieder verschwunden. Dann sah er wieder zu Namid.

"Freiheit muss man sich nicht nur erkämpfen. Jeder hat seine eigene Freiheit. Sie ist an vielen Orten zu finden."

Damit kehrte er dem Rüden den Rücken zu und ging langsam hinter seiner Alpha her, zurück zu den Resten des Kadavers. Sein Kopf war gesenkt und er trottete vor sich her. Nichts zeugte mehr von dem stolzen Krieger, der er einst gewesen war. Der Alte Weise war wieder da. Erfüllte seine Gedanken voll und ganz.

(redet mit Namid // folgt Theana)
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Fr Jul 27, 2012 11:58 pm

Nikita wartete ab und hörte den anderen bei ihrem Gespräch aufmerksam zu. Wann kommt Thenan endlich? Doch sie musste nicht lange warten, da kam der schwarze Alpharüde auch schon angelaufen. Er blickte Nikita in die Augen und sagte, dass es richtig gewesen sei, ihn gerufen zu haben.

"Danke Thenan."

Froh darüber etwas doch mal richtig gemacht zu haben, stellte sie ihre Ohren auf und wedelte leicht mit ihrer Rute. Die graue war sichtlich zufrieden und wartete ab, was jetzt passieren würde. Thenan machte der fremden Fähe ein Angebot, entweder sollte sie unser Revier verlassen, oder sie schließt sich unserem Rudel an. Gespannt auf die Reaktion der fremden wartete Nikita und setzte sich hin. Doch sie entschied sich weder für das eine, noch für das andere. Stattdessen sagte Panja- so hatte sie sich vorgestellt- dass Thenan, unser Alpha für ihr Schicksal entscheiden sollte und sie füge sich dem. Nikita streckte ihren kleinen Kopf, denn sie konnte das Gefühl nicht los werden, dass Panja verletzt war und starke Schmerzen hatte. Erst jetzt merkte sie, dass es an diesem Ort nach Blut roch.

"Panja, bist du verletzt? Ich bin Nikita, die Heilerin des Rudels und ich könnte dir helfen."

Sie stand auf und blickte Thenan an.

"Darf ich ihr helfen? Oder möchtest du, dass sie unser Revier ohne weiteres verlässt?"

Besorgnis machte sich auf Nikitas Gesicht breit. Was ist, wenn Thenan sie verscheuchen will und sie an ihrer Verletzung elendig verreckt? Flehend sah sie den Alpharüden an, dann sah sie auf Panja, die ihren Blick immer noch gesenkt hielt.

[IM WALD || BEI THENAN & PANJA & YUNA & ETHAN || wartet auf Thenan || ist froh etwas richtig gemacht zu haben || bemerkt, dass Panja verletzt ist || bietet Panja ihre Hilfe an || fragt Thenan um Erlaubnis || macht sich Sorgen]


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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Sa Jul 28, 2012 4:40 am

Die Ruhe erfüllte den weitläufigen Wald. Nein. Nicht ganz. Schritte. Crystal. Fast hätte Morween genervt gestöhnt. Doch er blieb still. Sein Blick jedoch wurde finster. Die weiße Fähe nervte ihn. Sie nervte ihn nicht nur, sie machte ihn wahnsinnig mit ihrer Arroganz. Das war ja noch nicht einmal das Schlimmste. Das Schlimmste war, wie sie sich anbot, sich anbiederte, versuchte schöner und klüger zu sein als alle anderen um nur eines zu bekommen. Ihn. Nein. Er war nicht dumm. Er durchschaute was sie vor hatte. Und im Grunde störte ihn das auch nicht groß. Im Grunde war sie eine wunderschöne anmutige Fähe, die kein Rüde der Welt mehr verdient hatte als er selbst. Und wenn sie ihre Beine hob, die Rute umher peitschte und mit ihren wundervollen bernsteinfarbenen Augen zu ihm hoch sah, wurde er jedes mal schwach. Sie war die Krönung der Schöpfung, da war er sich sicher. Dieses Weibsstück hatte nur einen Haken. Sie wusste was sie wollte. Sie wollte Macht. Und ihr war klar, dass sie, wenn er sie mehr als nur einmal begattete, zu seiner Gefährtin und somit zur Alpha aufsteigen würde. Zwei Punkte. Erstens: Man konnte mit so einer Fähe keine Familie gründen. Und danach sehnte Morween sich auch gar nicht. Man konnte seinen Spaß mit ihr haben aber das war es dann auch schon. Und Zweitens: Wäre sie die zweite Alpha geworden, hätte sie etwas zu sagen gehabt. Sie hätte ihm unweigerlich widersprochen, ihm in die Befehle gefunkt und alles durcheinander gebracht. Und was das anging war Morween deffinitiv Fähenfeindlich eingestellt. Er hasste es Kontrolle abzugeben. Warum sonst war er Alpha? Er hasste es, nicht das Sagen zu haben. und genau da bestannt dieser kleine Haken namens Crystal. Er hatte sie beobachtet. Er wusste wie sie tickte. Er hatte vom ersten Tag an gespürt, welche Gefahr von dieser Fähe ausging. Vom ersten Tag an. Und das machte wiederum Tamaska so interessant für ihn. Sie war praktisch willenlos. Er konnte seinen Spaß mit ihr haben, ohne sich irgendwelche Gedanken darum machen zu müssen, dass sie seine Autorität in Frage stellte oder danach strebte, in der Rangordnung aufzusteigen. Sie wehrte sich schon lange nicht mehr. Dafür hatte er gesorgt. Klar war das erbärmlich und irgendwie ach unter seinem Niveau. Aber wenn man den Drängen der Natur folgen, seine Position gleichzeitig jedoch gesichert wissen wollte musste man außergewöhnliche Dinge tun. Morween war es gewöhnt, sich die Pfoten selber zu verdrecken. Klar hatte er ein Rudel, aber die wichtigsten Dinge tat er selber.

Seine Kiefermuskeln spannten sich. Crystal hatte sich ein Stück entfernt gesetzt. Sie wollte schon wieder ihre Stärke demonstrieren. Wie so oft. Sie sah ihn nicht an. Aber er wusste genau weshalb sie das tat. Er war es einfach Leid. Das war verdammt nochmal Welpenhaft! Um sowas am Bein kleben zu haben, hatte er doch nicht das Gebirge verlassen! Er richtete seinen wütenden Blick lautlos auf Crystal. Seine Augen sprühten fast schon Funken. Er hasste sie für ihre verdammte Schönheit. Sie machte es ihm schwerer als es sowieso schon war.

"Wie ich sehe willst du die Wache übernehmen."

Seine Stimme erzitterte vor Wut und Sarkasmus. Er stand auf und ging ungerührt an ihr vorbei. Trocken meinte er noch:

"Halte sie die ganze Nacht. Wenn ich dich auch nur einmal mit geschlossenen Augen erwische kannst du dich von deinen Ohren verabschieden."

Er meinte es ernst. Er meinte es toternst. Immer wieder versuchte er der Fähe ihre Anbiederung mit solchen Strafen auszutreiben. Doch bisher hatte das noch nicht funktioniert. Schon durch diese kleine Reiberei kochte er wieder vor Wut. Er musste sich abreagieren. Festen eisernen schrittes wie immer ging er auf Tamaska zu. Ihr angstvoller Blick interessierte ihn einen Dreck. Er biss ihr ins Hinterteil damit sie aufstand und zwickte sie dann in Richtung der Bäume. Als er wieder an Crystal vorbei kam drang ein dunkler Knurrlaut aus seiner Kehle. Eine Verstärkung der Drohung. Als die graubraune Fähe vor ihm langsamer wurde zwickte er sie wieder am Rutenansatz.

"Wirds bald?"

Er triezte sie so bis sie zwischen den Bäumen verschwunden waren. Ein Stück entfernt vom Rudel. Außer Sichtweite. Er bedeutete Tamaska zum Stehen bleiben, verbiss sich in ihrem Nacken und schob sich auf sie. Sie wehrte sich wie erwähnt schon lange nicht mehr. Er konnte sich abreagieren und war glücklich damit. Um sie musste er sich keine Gedanken machen. Sie war schon lange leer und ohne Seele. Er genoss es. Holte sich das was er brauchte, bis die Hitze zu glühen aufhörte. Da erst zog er seine Zähne wieder aus dem Fell der Fähe unter ihm und kam wieder auf alle Viere. Er leckte das Blut von seinen Zähnen und schüttelte sich. Ja, das hatte gut getan, aber es hatte nicht gereicht. Es reichte seit einigen Wochen nicht mehr. Er zwickte Tamaska wieder damit sie zum Rudel zurück lief. er selbst würde auch wieder zurück kehren. Jedoch von der anderen Seite. Während er lief sog er die Gerüche ein um sicher zu gehen, dass keine Gefahr drohte. Man konnte nie wissen ob Crystal ihren Job auch wirklich machte. Er kam von hinten wieder zum Rudel zurück. Hinten, ganz am Rand, lag Baro. Seine Wunden waren verkrustet und er schlief seelig. Das alles schien wieder zu heilen. Er war heute kaum mit gekommen. Er sollte spüren was es für ihn bedeutete wenn er zurück blieb. Morween ging auf ihn zu und zog ihn rabiat an der Rute wieder wach. Er sprang fast auf, Morween sah die Angst in seinen Augen. Ein Lächeln glitt über seine Lefzen bevor er den Anderen an der Kehle packte und auf den Boden warf. Dort hielt er ihn fest bis er Blut schmeckte. Erst als der Rüde still hielt löste er seine Fänge und meinte ganz dicht an dessen Ohr:

"Morgen wirst du Schritt halten, hast du verstanden?"

Als der Rüde nickte stieß Morween ihn weg und ging zwischen den Leibern hindurch zurück zu seinem Platz an der Hügelkante, wo noch immer Crystal saß. Er sah sie aus zwei dunklen Schlitzen an als er an ihr vorbei kam. Er sagte jedoch nichts mehr. Stattdessen rollte er sich zusammen und schloss die Augen. Er atmete einmal tief durch. Jetzt war es gut. Erst jetzt würde er ruhig schlafen können.
Morween war jedoch von Natur aus ein Rüde, der von Albträumen immer wieder wach wurde. Er würde also kontrollieren können, ob Crystal ihre Arbeit tat. Dass er immer wieder wach wurde war im Rudel bekannt. Dass es jedoch Albträume waren, die ihn wach rüttelten wusste niemand. Und sie waren schlimmer geworden seit sie sich dem Gebirge genähert hatten. Morgen würden sie ankommen. Warum die Träume jedoch so schlimm waren wusste Mor nicht. Er wusste noch nicht mal was darin passierte. Wenn er wach wurde erinnerte er sich nicht mehr an das was er geträumt hatte. Aber es war jedes Mal das beklemmende Gefühl, das er damals unter den Fängen seines Vaters gespürt hatte. Er fühlte sich wegen diesen Träumen schwach. Und er wollte nicht, dass irgendwer erfuhr, dass er schwach war. Dass irgendwer erfuhr, dass unter dem Tyrannen, der er durch Eisenfels´ Erziehung geworden war, ein Nichtsnutz, ein Feigling und ein durchaus verletzbares Wesen steckte. Im Grunde war er nicht viel böser und brutaler als jeder andere Wolf. Er war noch immer der halbe Welpe, der sich damals alleine hatte durchschlagen müssen und seine Brüder so dermaßen vermisst hatte, dass er nachts nicht hatte schlafen können. Aber um das alles zu überspielen war er das geworden was er nun war. Dank Eisenfels. Und er wusste wahrscheinlich selber nicht einmal mehr wer er wirklich war. Schlecht, wenn man der Alpha des gefürchtetsten Rudels aller Zeiten war. Der Grund dafür, dass er sich Loyalität nur durch Brutalität und seinen tyrannischen Ruf gewinnen konnte. Doch mit dem Gebirge sollte sich alles ändern. Nur wusste der Alpha des Eisrudels damals noch nicht davon. Er dachte alles liefe wie immer. Sie würden das Rudel töten und das Revier einnehmen. Und irgendwann würden sie wie die Nomaden weiter ziehen. Nur dass es diesmal seine Heimat war, die überfallen würde.

[befielt CRYSTAL die ganze Nacht Wache zu halten // vergewaltigt Tamaska // schlägt Baro // schläft ein]


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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   So Jul 29, 2012 5:21 am

Fia verfolgte weiterhin gespannt den Verlauf des Gespräches. Dieser neue Wolf brachte einiges an Aufregung mit sich, stellte sie schnell fest. Schon als er begann seine Worte an Wulfnoth zu wenden wurde die junge Wölfin skeptisch, doch als er seinen Vorschlag, über seinen Aufenthalt hier, aussprach war Fia vollends verwundert. Dieser Wolf benahm sich eigenartig und eigenwillig, was sie auf seltsame Art bewundernswert fand, wenn auch nur etwas. Immerhin macht er sich mit seinem Handeln eindeutig nicht oft Freunde.
Verblüfft spitzte sie die Ohren und sah kurz zu Theana, als diese seinen Vorschlag annahm. Damit hätte ich nicht gerechnet., dachte sich die braune Fähe und sah dann aber wieder zu dem Neuen, bevor sie ihre Gedanken beiseite wischte und dem Rest des Rudels folgte.
Theana wird schon einen triftigen Grund haben, wieso sie sein Angebot annimmt., dachte Fia sich und schloss damit ab. Theana war nun ihre Alpha und sie konnte ihr vertrauen, soviel hatte sie in der kurzen Zeit schon mitbekommen. Und anscheinend hatte auch Wulfnoth nichts dagegen, er wirkte auf Fia sehr weise und erfahren, ebenso wie Theana, er konnte solche Situationen garantiert besser einschätzen als sie. Immerhin musste Fia noch einiges lernen.

(KARIBUWIESE | Wulfnoth, Namid, Akay, Theana, Finearfin | hört zu | wundert sich | vertraut auf die Entscheidnung | folgt den anderen)
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Scam

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Mo Jul 30, 2012 12:39 am

Endlich legten sie eine Rast ein. Scam ließ sich nieder. Er lag in der Nähe von Morween und auch sonst suchte er immer seine Nähe. Er drängte sich nicht auf, er wusste noch nicht ganz wie er mit dem Alpha umgehen sollte. Damals war er ein guter und geschätzter Lakai gewesen, aber bei Morween wusste er noch nicht so recht wie er ihn "umgarnen" sollte. Vielleicht würde er von selber Scams Hilfe dann und wann in Anspruch nehmen, immerhin kannte auch er Scams Stärken. Und einen geschickten Täuscher und Spion in den eigenen Reihen zu haben war nie verkehrt. Trotzdem war der kleine Rüde sich seines Ranges nicht mehr so sicher. Wie gesagt er konnte Morween noch nicht richtig einschätzen.

Seine grünen Augen nahmen einen Wolf nach den anderen in den Fokus und blieben zu letzt auf der weißen Fähe liegen, die elegant durch die Reihen stolzierte ohne acht auf die anderen zu geben. Hier und da trat sie auf einen Schwanz oder ein Ohr und auch als sie sich an ihn vorbei bewegte erwischte sie seine Schwanzspitze. Er hob nur den Kopf und sah ihr nach, ließ lediglich ein dumpfes Grummeln hören. Dieses Biest wusste wahrhaft ihre Reize einzusetzen und Scam hätte zu gerne seinen Spaß mit ihr gehabt. Doch er war nicht dumm. Er hatte sie beobachtet. Er wusste, dass sie die Rüden gern verrückt machte und verführte. Scam tat dasselbe gerne mit Fähen, deshalb kam es gar nicht in Frage in ihre Fänge zu laufen. Außerdem schien sie es auf Morween abgesehen zu haben, aber an ihn kam sie einfach nicht ran. Wahrscheinlich weil auch er wusste, dass sie mit vorsicht zu geniesen war. Ein Augenschmaus war sie trotzdem.

Scam schaute dem Schaupiel aufmerksam zu. Wie Crystal sich in Szene setzte, Morween sich mit Tamaska aus dem Staub machte und später zurückkehrte. Crystal sollte die ganze Wache übernehemen. Eine freudige Nachricht, denn das hieße Scam musste dieses Mal keine Wache halten. Ein zufriedenes Grinsen, das mit schadenfreude getränkt war, glitt auf seine Lefzen und er ließ den Kopf wieder auf die Pfoten nieder. Er würde sich nun etwas schlaf gönnen.

[ beim Eisrudel | beobachtet das Geschehen | freut sich über Crystals Strafe | versucht zu schlafen ]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Mo Jul 30, 2012 1:35 am

Yuna trottete langsam vor sich hin als Ethan mit der Wölfin ein Gespräch anfing. Er war der Meinung, das ihr Gefährte nicht wieder kommen würde. Er hatte wahrscheinlich auch recht mit seiner Aussage, doch die Rote war sich nicht sehr sicher, wenn Panja und er sich geliebt hatten, warum sollte er nicht wieder kommen? Es musste ja einen Grund geben warum er sie alleine lies. Yuna schüttelte sich und lief weiter, sie hatte noch nie einen Gefährten gehabt, sie war schon immer alleine gewesen, daher hielt sie sich bei solchen Themen lieber raus, den sie kannte dieses eine Gefühl, Liebe, nicht und manchmal war sie auch froh darüber, den sie wusste das dieses Gefühl einen sehr verletzlich machte.

Als die Fähe ein Geräusch wahrnahm, verlangsamte sie ihre Schritte und blieb schließlich mit wachem Blick stehen. Ihre hellen Augen tasteten sich durch das Morgengrauen und entdeckten eine schwarze Gestalt. Yuna lies eine freundliches fieben von sich, als sie Thenan erkannte. Der Alpha hatte Nikitas ruf gehört, und war sehr schnell gekommen.

Sie machte dem Rüden Platz und folgte ihm zu Panja, wo sie neben ihm stehen blieb und die Fähe nochmals betrachtete. Er stellte ihr die Wahl, zu bleiben oder zu gehen. Yuna sah mit gespitzten Ohren zu ihr, sie war wirklich gespannt was sie sagen würde, doch ihre Antwort überraschte sie sehr.
Sie überließ Thenan die Entscheidung. Die Rote Wölfin sah zu Thenan und wartete auf seine Antwort. Der junge Alpha war schlau, und Yuna war sich sicher das er Richtig entscheiden würde.


[Wald | Thenan / Ethan / Panja / Nikita | denkt nach | begrüßt Thenan | wartet ab]


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Akay

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Mo Aug 06, 2012 3:02 am

Namids Einstellung war nicht zu verändern. Der Rüde wollte alleine bleiben und machte einen Vorschlag, der beiden Seiten einen Vorteil versprechen sollte. Akay hätte eine andere Reaktion von Theana erwartet, aber er war sehr froh darüber das die Situation so gelöst werden konnte. Ein erleichtertes Seufzen entglitt ihm und sein Blick wanderte zu Boden. Erst jetzt bemerkte er das kleine schwarze Fellknäulen zwischen seinen Pfoten. Er war so angespannt gewesen, dass er gar nicht mitbekommen hatte wie sie zu ihm gekommen war. Aber er freute sich darüber, dass sie zumindest schon etwas vertrauen zu ihm gefasste hatte. Er lächelte und seine Rute schwang sanft hin und her. Die Kleine war sehr geschafft. Kein Wunder nach so einer langen Reise. Selbst Akay wäre müde zu Boden gesunken, wenn hier nicht alles so aufregend wäre und das Adrenalin, das sein Körper ausschüttete, verhinderte dieses Gefühl der Müdigkeit.

Jetzt wo die Anspannung sich gelöst hatte, konnte er auch die anderen Wölfe begrüßen und sich vorstellen, aber sie zogen schon zusammen mit Theana ab. Hm, was tat er nun? Die Kleine war sichtlich müde, aber er hatte ihren Pfiff und starken Charakter schon mitbekommen und als Namid sie getragen hatte, war die Kleine alles andere als begeistert gewesen. Er senkte seinen Kopf zu ihr runter und stupste sie sanft an. "Ich weiß das du eine starke und tapfere junge Fähe bist und du diesen letzten Weg alleine schaffen würdest, aber lass mich dich trotzdem tragen, damit dein Körper ausruhen kann auch wenn dein Geist noch fit ist." Seine Stimme war ganz ruhig und warm. Immer noch trug er das Lächeln auf den Lefzen und packte die Welpin sanft im Nackenfell. Langsam hob er sie an, blieb noch einen Moment stehen und sah zu Namid. Er nickte ihm zu und versuchte "Machs gut!" so deutlich wie nur möglich zusagen, bevor er mit der Kleinem im Maul umdrehte und den anderen folgte. Vielleicht liefen die Beiden sich ja noch einmal über den Weg.

Die Rute pendelte immer noch von der einen zur anderen Seite und seine Augen starhlten als er sich die Umgebung, sein neues Zuhause, ansah. Dann beschleunigte er seinen Schritt etwas und schloss zu den anderen auf. Er lief als Letzter in der Gruppe. Natürlich, denn er wollte als Neuling nicht gleich negativ auffallen. Wenn sie ihren Zielort erreichten, dann würde er sich erstmal bei allen vorstellen und sie begrüßen. Oh man, wie er sich auf die neuen Bekannschaften freute!

[Karibuwiese | Wulfnoth, Theana, Fia, Finearfin, Namid | freut sich über die Entschärfung der Situation | Verabschiedet sich bei Namid | trägt Finearfin und folgt den Anderen | freut sich über neue Bekanntschaften ]


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Crystal

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - A new beginning   Di Aug 07, 2012 6:45 am

Was hatte nicht funktioniert?
Kurz war Crystal versucht, die Maske fallen zu lassen und verwirrt um sich zu blicken, vielleicht sogar frustriert zu fiepen. Dann spürte sie ein Aufwallen von Ärger. Pah! Er hielt sich für so viel besser als sie, nur weil er es aus unerfindlichen Gründen geschafft hatte, Alpha eines Rudels zu werden. Er verdiente es nicht. Wer ihre Schönheit nicht erkannte, oder wer dachte, sie links liegen lassen zu können, weil er eine Bessere finden würde, war es nicht einmal wert, Letzter im Rudel zu sein. Sie war es gewohnt, Erfolg zu haben. Wie ich sehe, willst du die Wache übernehmen. Loswerden wollte er sie. Er fand sie albern und wollte nichts von ihr, seine wütenden braunen Augen sagten es. Na gut, würde sie die Wache übernehmen, würde sie ihm zeigen, dass seine Wut sie kalt ließ. Sie war es gewohnt, Erfolg zu haben...Misserfolge tolerierte sie nicht. Also musste sie weitermachen. Wenn ein Rüde sie abblitzen ließ, fachte das ihren Ehrgeiz nur noch mehr an. Es war ein persönlicher Wettkampf.

Aber im Moment war sie wütend. Sollte sie das wirklich auf sich sitzen lassen? Als Morween an ihr vorbeilief und sie drohend anknurrte, legte sie den Kopf zurück und erwiderte seinen Blick aus zusammengekniffenen Bernsteinaugen, die förmlich Funken sprühten. Sie wusste, dass sie das nicht tun sollte, schließlich war Morween Alpha, und ein solcher Widerstand würde ihm sicher nicht gefallen. Aber sie durfte das, sie wollte es dürfen. Und Morween reagierte – glücklicherweise – nicht. Crystal wollte etwas Keckes erwidern und ihm klarmachen, dass er sie nicht abwimmeln würde, denn schließlich hatte er sie gerade zurechtgewiesen, vor den Augen des gesamten Rudels. Das war ihr unangenehm. Also wollte sie ihm auch vor den Augen des gesamten Rudels zeigen, dass sie sich nicht kleinmachen würde wie die anderen Wölfe. Aber Morween lief auf Tamaska zu. Sie verengte die Augen noch eine Spur mehr. Machte er das, um sie zu ärgern? Seine massige Gestalt ragte über der graubraunen Wölfin auf und auch wenn es dunkel war, konnte man das kalte Licht in seinen Augen sehen. Es war schon verständlich, warum er es Crystal nicht leicht machte. Es gab sicher mehrere Fähen im Rudel, die sich ebenfalls nach seiner Nähe sehnten.
Ein Spiel war es für die weiße Wölfin, um sich in Übung zu halten. Die anderen Wölfe des Rudels kannten ihre Masche und fielen nicht mehr darauf herein. Und was war lustig daran, zehnmal denselben Wolf zu verführen? Langweilig war es. Crystal blickte dem Alpha und seiner Begünstigten nach, wie sie zwischen den Bäumen verschwanden, und konnte ein dunkles Knurren tief in der Kehle nicht unterdrücken. Hätte es diese Tamaska doch nie gegeben...

Kurz blieb sie sitzen und blickte mit gespitzten Ohren in die Dunkelheit hinaus, wie es vorher Morween getan hatte. Im Wald rührte sich nichts, höchstens ein paar Mäuse und kleinere Tierchen. Es war langweilig, und Crystal war müde. Sie hatte sich nichts anmerken lassen, aber sie war auch die ganze Nacht gelaufen, ihre Pfoten schmerzten und sie hatte Mühe, ihre Augen weiter offen zu halten. Sie brauchte Schlaf. Wie alle anderen. Wütend erhob sie sich auf die Pfoten und begann, auf und ab zu trotten. Halte sie die ganze Nacht. Das glaubte Morween doch selbst nicht. Sie würde es nicht tun. Nein. Dazu hatte sie keine Lust. Die Drohung des Alphas war ernst gemeint gewesen, aber Crystal hatte nicht vor, die ganze Nacht zu wachen. Und sie hatte nicht vor, sich von ihren Ohren zu verabschieden. Gerade rechtzeitig merkte sie, dass Morween wieder aufgetaucht war, diesmal bei diesem Jämmerling namens Baro. Sie setzte sich und glättete ihre Gesichtszüge, sodass sie äußerlich völlig ruhig wirkte. Ihre Wut würde sie sich niemals anmerken lassen. Er würde sich bloß ins Fäustchen lachen. Und sich wütend zu zeigen, das wäre einer der deutlichsten Beweise für Schwäche. Crystal schluckte ihre Wut hinunter, senkte den Kopf und knabberte an den Krallen einer Vorderpfote. Aber die ganze Zeit wach bleiben, während die Anderen schliefen, das war ärgerlich. Und unnütz.

Morween knurrte Baro, den er an der Kehle gepackt hatte, etwas Drohendes zu. Crystal sah ihm zu und verspürte das jähe Verlangen, es ebenso zu machen, aber sie tat das Selten von sich aus. Sie wartete, bis Baro ihr zu nahe kam, um ihm dann schnappend und knurrend klarzumachen, dass er eine ganz kleine Nummer war. Sie musste ihre Wut hinunterschlucken. Aber sie hatte eine Idee. Wenn ich ihm sage, er soll meinen Wachtdienst übernehmen, traut er sich bestimmt nicht, zu widersprechen... Aber Morween würde etwas dagegen haben. Die Idee war unpraktikabel. Crystal knabberte heftiger an ihren Krallen und leckte sich über die Pfotenballen. Das gehörte zur üblichen Katzenwäsche nach dem Aufwachen. Aber es war auch ihre Art, Wut abzubauen. Und wütend war sie, sehr. Wenn sich jetzt ein Fremdling in den Leistungsradius ihrer feinen Nase wagte, würde ihm das nicht gut bekommen.
Als Morween an ihr vorbeikam, warf er ihr erneut einen wütenden Blick zu. Crystal beschloss im Bruchteil einer Sekunde, es erneut zu versuchen, senkte wie gezüchtigt den Kopf und warf ihm dann einen ernsten, fast schüchternen Blick von unten nach oben zu. So sah sie nicht wirklich viel von ihrem Gegenüber, da ihr ihre langen Wimpern im Weg waren, aber sie wusste, dass diese Geste gut aussah. Immer, wenn sie in der Nähe eines Baches war, hatte sie sich beobachtet und geübt. Sie war Perfektionistin. Sie tat das alles nicht aus Eitelkeit, sondern um ihr Ziel zu erreichen. Morween rollte sich an seinem Schlafplatz zusammen...wie sehr sie das auch wollte! Crystal sah ihn nicht mehr an, denn offen Interesse an ihm zeigen würde sie nie, auch wenn sie wusste, dass er längst wusste, was sie spielte.

[bei Morween, später allein | wütend | denkt viel | hält widerwillig Wache]




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...and you´re just a toy in my deathly game
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