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 Jagdverhalten

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Charakterbogen
Rasse: arktischer- und Timberwolf
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Rang: Leitwölfin // Kriegerin

BeitragThema: Jagdverhalten   Do Apr 26, 2012 5:47 am

Wie alles andere auch, jagt der Wolf am liebsten in der Rudelgemeinschaft. denn ein einzelner Wolf erlegt nur selten etwas größeres wie ein sehr kleines Reh, und auch das nur in Ausnahmefällen. Die Einzelgänger leben meist von den Tieren, die leichter zu erlegen sind, wie Hasen, Kaninchen und kleine Nagetiere. Aber auch Beeren und anderes Obst werden als Nahrungsquelle genutzt und auch vor Aas wird nicht halt gemacht. Im Rudelverband erlegen Wölfe recht große Beutetiere, wie Dam- oder Rotwild, aber auch Elche.

Wie alles andere auch im Rudelleben ist die Jagd gut organisiert. Zuerst einmal muss die Beute gefunden werden, was gut ein paar Tage des Umherwanderns bedeuten kann. Der Wolf findet die Beute mithilfe seines Wissens, wann welche Beute wo ist, aber vor allem mit seinen Geruchssinn, indem er der Spur folgt.
Der Wolf ist ein typischer Hetzjäger, das heißt, dass er die Beute so lange umherhetzt, bis sie erschöpft ist. Dann ist es für die kräftigen Räuber ein leichtes die Huftiere zu erlegen. Allerdings heißt das nicht, das die Wölfe dem Tier kopflos hinterher jagen, sondern das sie es geschickt hetzten, wobei auch meistens die landschaftlichen Besonderheiten der Umgebung mit einbezogen wird.

Wölfe jagen meist im Rudel. Dabei gibt der Leitwolf oder die Leitwölfin den Ton an. Sie wählen das Tier aus und geben das Kommando zum Start der Jagd. dabei hilft das ganze Rudel mit. Zuerst wird das ausgewählte Beutetier von dem Rest der Herde getrennt. Die Wölfe verletzen es immer wieder, mehr oder minder schwer, um es zu schwächen. Wird die Beute eingeholt, ist meistens die Hoffnung verloren - dann töten die Räuber es mit einem schnellen Biss in die Kehle.

Manchmal, wenn es nicht anders geht, jagen die Wölfe aber auch zu zweit. Dabei haben die Tiere zwei verscheidebene Rollen: Der eine jagt die Beute auf den anderen zu, dieser tötet sie dann. Dabei liegen die beiden Partner sich gegenüber, zwischen ihnen die Herde. Der Jäger wählt selbstverantwortlich ein Tier aus, das er dann seinem Partner zu treibt. Dieser verborgt sich, vielleicht hinter einem Gebüsch. Meist hilft der Jäger noch bei dem Niederringen und Töten der Beute.


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